Franz Fender setzt kleine Models groß in Szene

Seit 2011 ist Franz Fender von der infalino nicht mehr weg zu denken. Für viele gehört sein mobiles Fotostudio zu den Highlights der Messe, nicht wenige kommen jedes Jahr, um den Nachwuchs und seine Entwicklung im Bild festhalten zu lassen. Und das macht Fender wie kein zweiter – mit Witz, Leidenschaft und der ganz großen Liebe für die kleinen Models. Wir haben mit dem Fotografen gesprochen.

 

Franz Fender, Sie sind in diesem Jahr zum 7. Mal bei infalino mit dabei. Was macht diese Messe für Sie so reizvoll?

Fender: Es macht einfach unendlich viel Spaß mit den Kleinen. Wenn man in die Gesichter schaut, gibt es nichts, was ich lieber täte. Dazu kommt, dass die Atmosphäre auf einer Messe eine völlig andere ist, als im Studio. Da ist einfach mehr los, und vieles lebt von der Improvisation.

 

Babys und Kleinkinder zu fotografieren ist nicht unbedingt einfach. Was ist Ihr Geheimnis?

Fender: Es gibt kein Geheimnis. Außer, die Kleinen einfach so zu nehmen, wie sie sind. Ich muss mich voll und ganz auf sie einlassen, nicht umgekehrt. Bei Erwachsenen kann man sagen ‚schau mal so‘ oder ‚dreh Dich ein klein wenig nach links‘. Das geht bei den Kleinen nicht. Die machen ihr eigenes Ding. Und genau das ist es, was ein noch größeres Überraschungsmoment garantiert und die Bilder so lebendig erscheinen lässt.

 

Nun geht es ja nicht immer ruhig zu, in so einer Messehalle. Viele Menschen, teils weinende Babys – wie schaffen Sie es, stets so ruhig und relaxed zu bleiben?

Fender: Es macht mir einfach sehr, sehr viel Spaß. Es ist einfach schön, diese kleinen Zwerge zu sehen, sie zum Lachen zu bringen. Da vergisst man alles andere um sich herum.

Wann haben Sie eigentlich mit der Baby-Fotografie begonnen?

1991 habe ich als Fotograf bei einer großen hannoverschen Tageszeitung angefangen und habe alles fotografiert, was in Hannover so los war. Popkonzerte, Staatsbesuche, Fußballspiele, Messen…. Doch irgendwann reichte mir das nicht mehr und ich eröffnete 2005 mein eigenes Fotostudio. Von da an gehörten Babys immer mit dazu. Und ich fand das von Anfang an klasse, sie sind so obersüß.

Sie sind selbst Vater von Zwillingen – fotografieren Sie die beiden privat auch?

Ehrlich gesagt sehr selten. Denn wenn immer es meine Zeit zulässt, möchte ich mich zu 100 Prozent mit ihnen beschäftigen. 1:1, Auge in Auge und mit ganzem Herzen. Ohne Kamera zwischen uns…